Shoppen in der Gifhorner Innenstadt, © Südheide Gifhorn GmbH / Frank Bierstedt
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Gifhorn


Gifhorn ist bekannt als „Mühlenstadt“: Als bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit gilt das Internationale Mühlen-Freilichtmuseum. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung an Mühlen: 14 Mühlen in Originalgröße, die aus Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland, Russland und Korea stammen. Weitere markante Details der Stadt: der Zusammenfluss der Aller und der Ise und das 1525 erbaute Welfenschloss von Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg.

Geografie/Geschichte

Gifhorn ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises und liegt im Osten des Landes Niedersachsen. Sie liegt 20 Kilometer nördlich von Braunschweig und 15 Kilometer westlich von Wolfsburg. Im Stadtgebiet mündet die Ise in die Aller.

Das Welfenschloss Gifhorn stammt aus der Renaissancezeit und diente Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg als Residenz. Im Schloss befindet sich das historische Museum mit Exponaten zur Ur- und Frühgeschichte sowie zur Stadtentwicklung und Naturkunde. Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg, ein Vorreiter des Protestantismus, residierte von 1539 bis 1549 im Gifhorner Welfenschloss. 1547 ließ er eine Schlosskapelle bauen. Sie zählt zu den ersten Sakralbauten Norddeutschlands, die eigens für den evangelischen Gottesdienst errichtet worden sind.

Tourismus

Im Kommandantenhaus des Gifhorner Welfenschlosses werden heute Ausstellungen präsentiert, die sich mit der Geschichte des Schlosses beschäftigen. Des Weiteren gibt es Exponate zur Ur- und Frühgeschichte sowie zur Stadtentwicklung und Naturkunde. Die in den Museumsbereich integrierte Schlosskapelle von 1547 zählt zu den ersten Sakralbauten, die eigens für den evangelischen Gottesdienst errichtet worden sind. Das Mühlenmuseum hat Gifhorn zur „Mühlenstadt“ gemacht. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung von Mühlen in Originalgröße. Auf dem über 15 Hektar großen Gelände befinden sich 14 Mühlen aus elf Ländern.

Wappen

Im Wappen der Stadt steht ein goldener Löwe auf einem Roten Horn auf blauem Grund. Bei dem Löwen handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Lüneburgischen, da Gifhorn zeitweise zum Fürstentum Lüneburg gehörte. Das Horn ist eine Anspielung auf den Ortsnamen. 

Berühmt

Gifhorn ist die Geburtsstadt von Anna Montanaro (Musical-Sängerin). Berühmt ist die Stadt Gifhorn auch für ihr Schützenfest. Die älteste Liste der Schützenkönige stammt aus dem Jahr 1706. Es wird jährlich in der Woche des 18. Juni gefeiert – in Erinnerung an die Schlacht bei Waterloo - fast alle Gifhorner wurden damals zur Armee eingezogen.
Gifhorn wurde in der Vergangenheit oft als „Zickenstadt“ bezeichnet. Dieser Ausdruck stammt aus Zeiten, in denen die Ziege die Kuh des kleinen Mannes war. In Gifhorn gab es eine Menge dieser Tiere. Das Stadtmarketing kommunizierte den Ausspruch positiv und entwarf sogar ein passendes Logo, was aber mittlerweile durch das Mühlen-Logo abgelöst wurde.

www.stadt-gifhorn.de