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World Press Photo 20


Die besten Pressefotos der Welt werden in jedem Jahr von einer internationalen Jury im Auftrag der World Press Photo Foundation in Amsterdam ausgewählt. Nach der Ehrung der Preisträger gehen die rund 150 ausgezeichneten Bilder auf Tournee rund um die Welt. Zu sehen sind eindringliche und ausdrucksstarke, berührende und ergreifende Dokumente der Zeitgeschichte.

Ergänzt wird die Ausstellung im Dachgeschoss des Oldenburger Schloss durch die Sonderschau „Everyday Africa“ mit Aufnahmen aus dem afrikanischen Alltag sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm. Das steht aber genau wie die Ausstellung selbst unter dem Vorbehalt der Corona-Pandemie. So werden nur eine begrenzte Anzahl an Personen in die Ausstellung gelassen und die Sonntagsmatineen werden aus Platzgründen in das Restaurant Schirrmann’s in der Jugendherberge in Oldenburg verlegt. Zudem wird für alle Veranstaltungen des Rahmenprogramms ein Vorverkauf eingeführt.

Auch thematisch wird die Pandemie in der Ausstellung aufgegriffen. Der Leipziger Fotograf Ingmar Björn Nolting arbeitet seit März an seinem Langzeitprojekt „Neuland“. Darin zeigt er, wie die Pandemie Deutschland verändert hat. Nolting wird in Oldenburg eine Auswahl seiner Bilder vorstellen und von seinen Erfahrungen berichten. Lokal orientiert sich dagegen Izabela Mittwollen, die in den vergangenen Monaten heimische Geschäftsleute und Kulturschaffende porträtierte und ebenfalls einen festen Platz im Rahmenprogramm der World-Press-Photo-Ausstellung gefunden hat.

Die in den Bund-Länder-Beratungen beschlossene Verlängerung des Lockdowns hat auch Auswirkungen auf die World-Press-Photo-Ausstellung: Die ursprünglich für den 20. Februar vorgesehene Eröffnung wird verschoben. Die Organisatoren bereiten sich nun darauf vor, die Ausstellung vom 6. März bis zum 4. April zu zeigen.

Von einer ruhigen Woche kann Claus Spitzer-Ewersmann nicht sprechen. „Es ging bei uns schon recht hektisch zu“, sagt der Geschäftsführer der Oldenburger Agentur Mediavanti, die alljährlich die World-Press-Photo-Ausstellung ins hiesige Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte holt. „Wir waren bereits darauf vorbereitet, die diesjährige Schau nicht wie geplant am 20. Februar eröffnen zu können, und haben hinter den Kulissen an einem neuen Termin gearbeitet.“ 

Nach intensiven Gesprächen mit den wichtigsten Partnern steht fest: Die Ausstellung wird um zwei Wochen verschoben. Sie soll nun am 6. März beginnen und am 4. April enden. „Wir sind allen Beteiligten wirklich sehr dankbar für ihre Flexibilität und Unterstützung“, betont Spitzer-Ewersmann. Auch die Veranstaltungen im Rahmenprogramm – etwa die zweite Auflage der Sonderschau „Everyday Africa“ und die sonntäglichen Matineen – sollen soweit möglich stattfinden. Teils jedoch an neuen Terminen, die noch bekanntgegeben werden. 

Allerdings, so räumt Spitzer-Ewersmann ein, hänge das endgültige Okay selbstverständlich von den Entscheidungen der Politik ab. „Die Gesundheit geht vor, deshalb tragen wir die verkündeten Maßnahmen voll und ganz mit. Wir bauen darauf, dass sie zur entscheidenden Senkung der Inzidenzzahlen führen werden, die dann hoffentlich eine Öffnung der Kultureinrichtungen nach sich zieht.“ Klar ist aber auch: Sollte es anders kommen, muss die Ausstellung in diesem Jahr ausfallen. Weitere Terminalternativen gibt es nach Angaben des Veranstalters nicht. 

World Press Photo – Exhibition 2020 

  • 6. März bis 4. April 2021
  • Öffnungszeiten:  Dienstag/Mittwoch und Samstag/Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag/Freitag 10-20 Uhr 
  • Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (Schloss) 
  • www.worldpressphoto-oldenburg.de 

MEDIAVANTI GmbH

Claus Spitzer-Ewersmann
Donnerschweer Str. 90
26123  Oldenburg
Telefon: +49 441 309 124-0

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