Grünkohlpraline
© Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH | Verena Brandt

Weihnachtliches aus dem Reiseland Niedersachsen


Wie so vieles in diesem Jahr wird auch die Weihnachtszeit 2020 eine andere als sonst. Die Bräuche aus der niedersächsischen Küche eignen sich bestens, um dennoch in Weihnachtsstimmung zu kommen – sei es beim Schoosollen backen oder Grünkohltee trinken. Wem das noch nicht genügt, der kann sich beim Online-Adventskalender des Reiselandes Niedersachsen für den nächsten Urlaub inspirieren lassen und Preise gewinnen, die Vorfreude wecken.

Wenn der Duft nach Glühwein und gebrannten Mandeln durch die Straßen zieht und die Städte im Lichterglanz erstrahlen, dann steht die Weihnachtszeit im Reiseland Niedersachsen kurz bevor. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Weihnachtsmärkte werden abgesagt und touristische Reisen sind verboten. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, holt sich Niedersachsen stattdessen nach Hause.

Denn auch abseits von Weihnachtsmärkten und geselligen Glühweinabenden hat das zweitgrößte Bundesland einiges zu bieten. Zum Beispiel in der Küche: Wie überall wird auch in den niedersächsischen Regionen zur Vorweihnachtszeit fleißig gebacken. Da wären zum einen die Heidesand-Kekse, deren Rezept aus der Lüneburger Heide stammt. In der Grafschaft Bentheim ist das Backen der sogenannten Schoosollen („Schuhsohlen“) eine alte Tradition zur Weihnachtszeit. Die flachen festen Kuchen kommen durch die Form einer Schuhsohle zu ihrem Namen und werden in handgeschmiedeten, zangenähnlichen Eisen über dem offenen Feuer ausgebacken. An der Nordseeküste wiederum zieht in der Zeit um den Jahreswechsel ein ganz besonderer Duft durch die Küchen. Grund dafür sind die berühmten, dünnen Neujahrskuchen, die im Waffeleisen ausgebacken werden und auch „Rullerkes“ oder „Neejahskoken“ heißen. Sie werden selbstverständlich – wie in Ostfriesland üblich – klassisch zur „Teetied“ mit Ostfriesentee serviert. Ob mit oder ohne Neujahrskuchen, die Ostfriesische Teezeremonie zählt seit 2016 sogar zum immateriellen Kulturerbe: Mit einem Stück Kandiszucker, genannt Kluntje, und einem Wölkchen aus Sahne serviert.

Natürlich darf auch der klassische Bratapfel zur Weihnachtszeit nicht fehlen. Für das Rezept mit Zimt und Walnüssen, wahlweise mit Vanillesauce oder Eis serviert, eignen sich säuerliche rote Äpfel besonders gut. Die Online-Shops der Obsthöfe im Alten Land, dem größten Obstanbaugebiet Nordeuropas, halten die passenden Sorten, wie Boskop, Elstar oder Holsteiner Cox bereit. Hier finden Interessierte außerdem Backmischungen für das süßliche Apfelbrot oder Äpfel mit unterschiedlichen Weihnachtsmotiven, die per Laser auf die Schale aufgebracht werden.

Auch wer es zu Weihnachten lieber deftig mag, wird in der niedersächsischen Küche fündig. Denn sobald der erste Raureif die Felder weiß überzieht, beginnt die Grünkohlsaison. Erst durch die Minusgrade erlangt das Kohlgemüse seine typische Würze und die bekannte leichte Süße. Die Zubereitung reicht von deftig bis ausgefallen: Klassisch ist der Grünkohleintopf mit Bregenwurst oder Pinkel, einer typisch nordwestdeutschen Grützwurst. Im Oldenburger Münsterland wird er auch traditionell als Auflauf zubereitet. Aber das heimische Superfood geht auch fein und modern interpretiert, zum Beispiel im Smoothie verarbeitet. Wer es etwas ausgefallener mag oder auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Geschenk ist, der kann sich am Grünkohltee oder der Grünkohlpraline versuchen. Ob auf dem Teller oder in der Tasse: Die „Oldenburger Palme“, wie das Wintergemüse auch genannt wird, macht immer eine gute Figur. In Braunschweig kommt typischerweise eine Unterart des Grünkohls, der Braunkohl, auf den Tisch, der beim Kochen eine bräunliche Farbe annimmt. Manche würzen ihn zusätzlich mit Braunschweiger Mumme, einem dickflüssigen Malzextrakt, der im Mittelalter als Verpflegung für Seefahrer diente und heute zum Verfeinern von Speisen und Getränken genutzt wird.

Und allen, die sich die Weihnachtszeit noch mit etwas Vorfreude auf 2021 versüßen wollen, sei der Online-Adventskalender des Reiselandes Niedersachsen empfohlen. Mit Hotelübernachtungen, regionstypischen Überraschungspaketen und Eintrittskarten gibt es dort täglich Sach- und Reisepreise zu gewinnen, die die Vorfreude auf den nächsten Urlaub wecken: www.reiseland-niedersachsen.de/adventskalender-niedersachsen

 

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