Palais Vorderansicht
© Residenzort Rastede GmbH

Pa­lais on­line - Kurz­wei­li­ger Rund­gang durch das Ras­te­der Kul­tur­denk­mal


Wussten Sie, das Rastede - nördlich von Oldenburg - die Geburtsstätte der Oldenburger Grafendynastie ist? Auf den Mauern des mittelalterlichen Rasteder Klosters ließ sich der legendäre Graf Anton Günther ein prachtvolles Jagdhaus errichten, während er seinen Regierungssitz in Oldenburg eingenommen hatte.   

Im 18. Jahrhundert folgte ihm Herzog Paul Friedrich Ludwig, der das Rasteder Anwesen zu seinem Residenzschloss umbauen ließ. 1822 – vor 200 Jahren - kaufte er für seinen Stammhalter das Palais gegenüber. In dem historischen Gebäude, das heute als Kulturzentrum dient, wurden so einige Herzoginnen und Großherzöge geboren.

Die ganze Geschichte der Oldenburger Blaublüter können Interessierte nunmehr online erleben: Bei einem virtuellen Rundgang durch das originale Prinzenpalais und dessen Dauerausstellung lassen sich Hörtexte, Videos und Spiele abrufen, die über Rastedes Geschichte als großherzogliche Sommerresidenz Auskunft geben: zu jeder Tages- und Nachtzeit und kostenfrei.

Initiiert wurde die Digitalisierung dieses geschichtsträchtigen Kulturerbes im Frühjahr 2020, als jegliche Kulturinstitutionen ihre Türen wegen der Corona-Pandemie unvorhergesehen schließen mussten. Deutschlandweit reagierten Förderinstitutionen mit finanzieller Unterstützung. Unter rund 300 Bewerbern wurde der Kunst- und Kulturkreis Rastede e.V. für das Förderprogramm „Kultur.Gemeinschaften“ ausgewählt – ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kulturstiftung der Länder. Als Ko-Förderer beteiligte sich das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover. Partnerin ist überdies die Residenzort Rastede GmbH. Ziel des Projekts ist es, die Geschichte Rastedes als großherzoglichen Residenzort virtuell erlebbar zu machen und damit auch überregional ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Beteiligt an der Herstellung der neuen WebApp ist die Kooperative Gesamtschule Rastede. Die Vorarbeiten für die digitalen Inhalte präsentierten die Schülerinnen und Schüler vom 13. bis 27. November 2022 im Palais. Die Werke sind ebenfalls online zu sehen.

Die Residenzort Rastede GmbH und der Kunst- und Kulturkreis Rastede e.V. laden alle Interessierten zum Besuch ein. Machen Sie es sich gemütlich und erkunden Sie das altehrwürdige Gebäude online. Versprochen ist ein kurzweiliger Rundgang: http://palais-rastede.xpedeo.de sowie auch https://www.rastede-touristik.de/freizeit-erleben/sehenswuerdigkeiten/palais/

Residenzort Rastede GmbH

Birgit Denizel
Schloßstraße 29
26180 Rastede
Telefon: 0 44 02 – 86 38 55 0

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