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Niedersächsische Heilbäder und Kurorte in der Corona-Krise


Die 111 staatlich anerkannten Heilbäder, Kur- und Erholungsorte in Niedersachsen sind ein systemrelevanter, unverzichtbarer Teil der Gesundheitswirtschaft. Sie sind mit ihren kurörtlichen Leistungen und Rehabilitationskliniken ein wichtiger Teil der Gesundheitswirtschaft und des Gesundheitsversorgungsystems. Als ausgewiesene Versorgungs- und Kompetenzzentren für Nachsorge und Gesundheitsprävention verfügen sie über anerkannte medizinisch-therapeutische Kompetenzen und Qualifikationen, um einen substanziellen Beitrag in der Krise leisten zu können. In der Regel in den ländlichen Räumen gelegen, haben sie einen besonderen strukturpolitischen Stellenwert – im Hinblick auf ihre Wirtschaftskraft, die medizinische Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum und ihre gesellschaftliche Bedeutung.

Beitrag der Heilbäder und Kurorte zur Bewältigung der gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie

„Die Corona-Pandemie zeigt eindeutig die große Relevanz der Gesundheitswirtschaft und der in ihr beschäftigten Mitarbeiter“, stellt Dr. Norbert Hemken, Vorsitzender des Heilbäderverbandes Niedersachsen e. V., fest. Er betont, dass den niedersächsischen Kurorten und Heilbädern aufgrund ihrer medizinischen und kurörtlichen Infrastruktur auch zukünftig eine entscheidende Rolle zukommen werde – sowohl in der Therapie von Patienten, die sich von einer Corona-Infektion erholen, als auch in der Prävention, z. B. zur Verbesserung des Immunsystems. Die Heilbäder und Kurorte bieten der Bundesregierung und der niedersächsischen Landesregierung ihre umfassende Mitwirkung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen an. Hierzu bringen sie ihre medizinisch-therapeutischen Kompetenzen in der Gesundheitsprävention, in der Heilung und Linderung der gesundheitlichen Folgen der Pandemie sowie in der Nachsorge ein.

Unterstützung der Heilbäder und Kurorte gefordert

Vor diesem Hintergrund fordert Dr. Norbert Hemken dringend Unterstützungsmaßnahmen: „Nur durch Hilfspakete von Bund und Ländern sowie die unmittelbare schrittweise Öffnung der Gesundheitseinrichtungen wird es den Kommunen möglich sein, Einrichtungen wie Thermalbäder, Kurparks, Gradierwerke usw. zu erhalten, und somit auch zukünftig über die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen zu verfügen, die für einen substanziellen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise erforderlich sind.“ Dazu bietet der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. einen partnerschaftlichen Dialog mit der Landesregierung zur gemeinsamen Diskussion und Abstimmung des weiteren Vorgehens an.

Heilbäderverband Niedersachsen e. V.

Ilka Lemkemeyer
Unter den Eichen 23
26160 Bad Zwischenahn
Telefon: 04403 61-9285

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