Ortsbegehung in Bad Zwischenahn
© Touristik-Service Bad Zwischenahn / Angela Janßen

Kur­or­te-Bei­rat und Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um zu Gast in Bad Zwi­schen­ahn


Jetzt heißt es nur noch abwarten, bis das Ergebnis kommt. Nachdem Kurdirektor Dr. Norbert Hemken bereits im vergangenen Jahr für Bad Zwischenahn den Antrag auf staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort gestellt hatte, wurde nun hoffentlich die letzte Hürde für diese Prädikatisierung genommen.

Neun zuständige Fachleute aus verschiedensten Bereichen, die für die Prädikatisierung eine Rolle spielen, sind eigens nach Bad Zwischenahn gereist, um sich vor Ort davon zu überzeugen, ob das Moorheilbad zukünftig auch die offizielle Bezeichnung „Kneipp-Kurort“ tragen könnte. Drei Teilnehmer dieser Delegation waren vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, bei dem der Antrag im vergangenen Jahr eingereicht worden ist. Die anderen sechs bilden den sogenannten Beirat für Kurorte, die das Ministerium bei der Entscheidung unterstützen.

Diesen Antrag auf eine Anerkennung als Kneipp-Kurort zu stellen, sei für den Kurdirektor eine logische Entscheidung gewesen. „Mit dem Bau der neuen Kneipp-Anlage, die im September eingeweiht wurde, haben wir bereits ein Signal gesetzt. Zudem bieten wir umfangreiche Kneipp-Therapien im Reha-Zentrum an und wollen unter anderem diesen Bereich in Zukunft weiter ausbauen“, sagt er.

Bei der Entscheidung, ob Bad Zwischenahn offizieller Kneipp-Kurort werden kann oder nicht, kommt es neben dem Kneipp-Angebot allerdings auch auf andere Kriterien an, die die Delegation unter die Lupe genommen hat. Darunter fiel unter anderem der Kurpark, der barrierefrei und für die Öffentlichkeit zugänglich ist sowie über ein Terrainkurwegenetz verfügt. Zudem haben sie sich über touristische Angebote vor Ort informiert und darüber, inwieweit diese barrierefrei zugänglich sind. Auch die Tourist-Information mit ihren Informationsmöglichkeiten stand auf der Agenda. Insgesamt dauerte die Begehung vier Stunden und Kurdirektor Dr. Norbert Hemken ist zuversichtlich. „Es gibt in Niedersachsen nur sechs Kneipp-Kurorte“, sagt er. „Somit würde Bad Zwischenahn in dieser Richtung eine Lücke schließen. Zudem ist es sinnvoll, sich als Heilbad breit aufzustellen und ein vielfältiges, qualitativ hochwertiges Angebot bereitzuhalten.“ Wann mit dem Ergebnis zu rechnen ist, steht noch nicht fest. 

BU: Um eine Entscheidung darüber fällen zu können, ob Bad Zwischenahn sich bald als staatlich anerkannter Kneipp-Kurort bezeichnen darf, sind Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit Verkehr und Digitalisierung sowie der Beirat für Kurorte nach Bad Zwischenahn gereist. Gemeinsam haben sich v. l. Dr. Norbert Hemken (Kurdirektor), Albert Martens (Tourismusverband Niedersachsen), Herr Heinelt (niedersächsisches Wirtschaftsministerium), Dorothee Schröder (IHK Oldenburg), Frau Franke (niedersächsisches Wirtschaftsministerium), Frau Pürschel (Deutscher Wetterdienst), Ina Schuler (Marketingleiterin Touristik-Service Bad Zwischenahn), Herr Vollrodt (Heilbäderverband Niedersachsen), Frau Hennig (niedersächsisches Wirtschaftsministerium), Meike Zumbrock (Tourismus Marketing Niedersachsen), Dr. Günter Dietz (Reha-Zentrum am Meer), Wibke Strunk (Reha-Zentrum am Meer), Ilka Lemkemeyer (Heilbäderverband Niedersachsen) ein Bild vor Ort gemacht.

Bad Zwischenahner Touristik GmbH

Angela Janßen
Unter den Eichen 18
26160  Bad Zwischenahn

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