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Ein­la­dung zur Pres­se­kon­fe­renz


Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte lädt zur Pressekonferenz ein:

  • 23. Februar 2023
  • 11:00 Uhr
  • Augusteum, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Anlässlich seines 100. Geburtstags lädt das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg zum Wundern und Staunen ein: Neben Highlights aus den eigenen Sammlungen präsentiert die Jubiläumsausstellung im historischen Augusteum hochkarätige internationale Leihgaben. Dazu gehören Werke von Rembrandt und Rubens, die einst den Ruhm der Großherzoglichen Gemäldegalerie Oldenburg begründeten. Sie sind erstmals seit 1919 wieder in Oldenburg zu sehen – damals verkaufte der Großherzog einen Teil der Sammlung infolge seiner Abdankung.

Arbeiten von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Emma Ritter und Aenne Biermann erinnern zudem an den Aufbruch Oldenburgs in das Zeitalter der Avantgarden. Seit seiner Eröffnung im Februar 1923 bekannte sich das Landesmuseum im Oldenburger Schloss zur zeitgenössischen Moderne. Bedeutende Werke von Rudolf Schlichter, Carl Grossberg, Franz Radziwill und George Grosz rufen diese fortschrittliche Zeit des Museums während der Weimarer Republik ins Gedächtnis. Außerdem kehren erstmals seit ihrer Beschlagnahmung durch die Aktion „Entartete Kunst“ der Nationalsozialisten 1937 zwei Gemälde von Paula Modersohn-Becker und Otto Mueller nach Oldenburg zurück. Ihre Werke wurden in den 1920er Jahren für den Aufbau des Landesmuseums erworben.

Leihgaben aus dem Rijksmuseum Amsterdam, dem Museum Folkwang Essen, dem Von der Heydt- Museum Wuppertal und aus weiteren renommierten Museen und Privatsammlungen machen die vielfältigen Sammlungsbestände von damals und heute erlebbar. Gleichzeitig verweisen sie auf die wechselvolle Geschichte des Landesmuseums.

Raumgreifende Installation im Augusteum
Ergänzt wird die Schau im Augusteum durch eine Arbeit der zeitgenössischen Künstlerin und gebürtigen Oldenburgerin Mariella Mosler. Sie hebt die dominante Architektur des historischen Gebäudes auf und hat eine schwarz-weiße Wandfassung entworfen, die die Besucher:innen im Foyer des Augusteums überraschen wird.

Lichtkunst am 24.2. und 25.2.2023 am Oldenburger Schloss
Zum Jubiläumsauftakt hüllt der Lichtkünstler Philipp Geist am 24. und 25. Februar von 19 bis 21.30 Uhr das Oldenburger Schloss und den Schlossplatz in ein buntes Lichtermeer und lädt die Bürger:innen und Besucher:innen ein, darin einzutauchen. Unter dem Titel „Time Drifts Oldenburg“´werden historische Momente, Porträts wichtiger Persönlichkeiten, Jahreszahlen und Begriffe in die Komposition einbezogen und in Beziehung zur Gegenwart gesetzt. Musik, die speziell für „Time Drifts Oldenburg“ komponiert wurde, verstärkt die visuelle Dynamik. Farben, geometrische Formen und Linien werden sich überlagern, neue Bilder erzeugen und im Verlauf der Projektion wieder verschwinden. An beiden Abenden werden Foodtrucks mit einer Auswahl an Getränken und Speisen bereitstehen.

Umfassendes Vermittlungsprogramm, Audioguide & Live Speaker
Die Schau wird ergänzt durch ein umfassendes Vermittlungsprogramm aus Lesungen, Themenführungen für Erwachsene und Kinder, einem Kunst-Comedy-Abend mit Jakob Schwerdtfeger, Werkstattgesprächen und weiteren Veranstaltungen. Zusätzlich gibt ein Audioguide – ausleihbar oder auf dem eigenen Mobiltelefon anwendbar – Hintergrundinformationen und Einblicke in verschiedene Aspekte der Ausstellung. An ausgewählten Tagen haben Besucher:innen außerdem die Möglichkeit, mit geschulten Live Speakern über die ausgestellten Objekte ins Gespräch zu kommen.

Zur Ausstellung erscheint im Michael Imhof Verlag ein umfangreiches Begleitbuch, das ab dem 24. Februar 2023 an den Museumskassen erhältlich ist.

Ermöglicht wird die Ausstellung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Landessparkasse zu Oldenburg und den Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Kathleen Löwe
Damm 1
26135 Oldenburg
Telefon: 0441 40570 436

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