Bild für Einladung Pressegespräche
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Ein­la­dung zur Pres­se­kon­fe­renz


Mit gleich drei fulminanten Ausstellungen feiern das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und die Medienagentur Mediavanti im November die Plakatkunst.

Dazu lädt das Landesmuseum zur Pressekonferenz ein:

  • Donnerstag, 18. November 2021
  • 11 Uhr
  • im Oldenburger Schloss.

Es sprechen Dr. Anna Heinze, stellvertretende Direktorin des Landesmuseums, und Claus Spitzer-Ewersmann, Geschäftsführer von Mediavanti. Im Anschluss können Sie die Ausstellungen im Schloss und im Prinzenpalais besuchen.

Um Anmeldung zum Pressetermin wird bis Mittwoch, den 17. November 2021 per Mail an presse@landesmuseum-ol.de gebeten.

Oldenburger Plakatherbst 2021
100 beste Plakate 20 – Deutschland, Österreich, Schweiz: 20.11. bis 12.12.2021
Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock: 20.11. bis 12.12.2021
Zwischen Kunst und Werbung – Weihnachtsplakate der 1950er und 1960er Jahre: 20.11.2021 bis 9.1.2022

Premiere des „Oldenburger Plakatherbstes“
20. November bis 12. Dezember 2021


Das Plakat gehört auch im Zeitalter der Digitalisierung zu den wichtigsten visuellen Kommunikationsmitteln. Mit dem „Oldenburger Plakatherbst“ feiern die Medienagentur Mediavanti und das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg im November mit drei Ausstellungen erstmals die Plakatkunst.

Plakate sind mehr als Informationsträger: In ihnen vereinen sich Design, Kunst, Politik, Geschichte und Werbung zu einem Gesamtwerk. Sie begleiten uns im Alltag und spiegeln den aktuellen Zeitgeist wider. „Mit den Ausstellungen im Rahmen des Oldenburger Plakatherbstes widmen wir uns endlich einem viel zu selten betrachteten Bereich der angewandten Kunst und seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Dabei spannen wir einen zeitlichen Bogen vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart“, so Dr. Anna Heinze, stellvertretende Direktorin des Lan-desmuseums. „Wir freuen uns sehr über die erneute Kooperation mit dem Landesmuseum“, ergänzt Mediavanti-Geschäftsführer Claus Spitzer-Ewersmann und fügt hinzu: „Plakate wirken nachhaltig. Sie fangen die Blicke der Betrachtenden ein, hinterlassen Eindruck und fordern unmittelbar zu einem Dialog auf. Das macht ihren Reiz und ihren Stellenwert aus.“

100 beste Plakate 20 – Deutschland, Österreich, Schweiz
20. November bis 12. Dezember 2021 im Oldenburger Schloss

Der Wettbewerb „100 beste Plakate“ gilt als Pulsmesser des zeitgenössischen Plakatdesigns. Die Ausstellung präsentiert erstmals die Gewinnerplakate aus dem Jahr 2020 in Norddeutschland und versammelt Arbeiten von professionellen Gestalterinnen und Gestaltern sowie von Studierenden. „Außergewöhnlich ist die Qualität der Plakate – zuweilen gestaltet für Veranstaltungen, die wegen der COVID-Pandemie nicht durchgeführt werden konnten. Diesen visuellen Optimismus sehen wir in vielen der eingereichten Sujets“, so Markus Weisbeck (Studio Markus Weisbeck, Frankfurt am Main), Vorsitzender der internationalen Fachjury 2020. 100 beste Plakate 20 gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends und innovative Ansätze und zeigt den kreativen Reichtum des Kommunikationsdesigns im deutschsprachigen Raum.

Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock
Eine Ausstellung der Deutschen Kinemathek
20. November bis 12. Dezember 2021 im Oldenburger Schloss

Die Ausstellung versammelt rund zwei Dutzend internationale Filmplakate sowie Dokumente aus den ersten 40 Jahren der Filmgeschichte. Sie wurden 1986 in einem Salzbergwerk in Grasleben bei Helmstedt gefunden, wo das Reichsfilmarchiv der Nationalsozialisten seit dem Krieg lagerte. Das 1934 gegründete Reichsfilmarchiv war das erste zentrale staatliche Filmarchiv in Deutschland. Vor dem Hintergrund nationalsozialistischer Propaganda wurde eine umfangreiche Sammlung an Filmen angelegt und der internationale Filmaustausch angeregt. Als die Luftangriffe auf Deutschland im Zweiten Weltkrieg ab 1943 zunahmen, verlagerte man Teile des Archivs in das trockene, bombensichere Salzbergwerk. Nach dem Sieg der Alliierten drangen amerikanische Sondereinheiten in das Bergwerk ein und transportierten vor allem filmische Materialien ab. Ein Brand beschädigte das restliche eingelagerte Material stark. Was blieb, sind die Plakate, denen die Spuren der Zeit buchstäblich eingebrannt sind. Sie wurden in den letzten Jahren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Grafikarchivs der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und sind im Rahmen des „Oldenburger Plakatherbstes“ erstmals in Niedersachsen zu sehen.

Kabinettschau Zwischen Kunst und Werbung – Weihnachtsplakate der 1950er und 1960er Jahre
20. November 2021 bis 9. Januar 2022 im Prinzenpalais

Während des Wirtschaftsbooms der 1950er und 1960er Jahre erlebte die Plakatkunst in Deutschland einen neuen Höhepunkt. Museen und Galerien bedienten zur Weihnachtszeit das zunehmende Interesse an zeitgenössischer Kunst, aber auch den Wunsch nach einem stimmungsvollen Weihnachtsfest. Die Kabinettschau zeigt eine Auswahl an Weihnachtsplakaten aus den Beständen des Landesmuseums sowie ausgewählte Sammlungsstücke zum Thema Weihnachten.

Rahmenprogramm
Wie auch bei der ebenfalls in Kooperation von Mediavanti und dem Landesmuseum jährlich gezeigten World-Press-Photo-Ausstellung wird es beim „Oldenburger Plakatherbst“ ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Vorträgen, Workshops und einer Filmvorführung geben.

 

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Julia Ditsch
Damm 1
26135  Oldenburg
Telefon: +49 441 40570-434

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