F.C. Gundlach, Badekappen mit weißen Blenden, 1966
© Stiftung F.C. Gundlach

Einladung zur Pressekonferenz


Vom 14. November 2020 bis zum 14. Februar 2021 präsentiert das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg eine Auswahl von rund 200 Werken aus der Sammlung Schupmann.

Einladung zur Pressekonferenz am

  • Donnerstag, 12. November 2020
  • um 11 Uhr
  • im Oldenburger Schloss, Schloßplatz 1, 26122 Oldenburg

Aufgrund der aktuellen Situation findet keine Ausstellungseröffnung statt.

Etwa 700 Schwarz-Weiß-Fotografien hat der Mediziner Michael Schupmann zu einer exquisiten Sammlung zusammengetragen. Angefangen bei den Mitgliedern der Gruppe „fotoform“, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch ungewohnte Sichtweisen und Dunkelkammerexperimente auf sich aufmerksam machten, über die Reportagefotografie von Barbara Klemm oder Will McBride und Modefotografie von F.C. Gundlach, Hubs Flöter oder Walde Huth bis hin zu den Arbeiten des Digitalpioniers Andreas Müller-Pohle.

Vom 14. November 2020 bis zum 14. Februar 2021 präsentiert das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg eine Auswahl von rund 200 Werken aus der Sammlung Schupmann. „Mit lauter prominenten Namen und vielen prominenten Aufnahmen deckt die Schau das Spektrum westdeutscher Schwarzweißfotografie zwischen dem Ende des Kriegs und dem Mauerfall mit geradezu enzyklopädischem Eifer ab“, würdigte die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Ausstellung, die zunächst in Würzburg gezeigt wurde, bevor sie ab November erstmals im Norden zu sehen ist.

Die Ausstellung „Schupmann Collection – Fotografie in Westdeutschland“ ist ein facettenreicher Streifzug durch die Geschichte der Fotografie. Bei aller Verschiedenheit haben die Aufnahmen eines gemeinsam: ihre hohe künstlerische Qualität. Sie eröffnen einen neuen Blick auf die Welt, überraschende Perspektiven und tiefe Einblicke in die westdeutsche Gesellschaft.

Die Sammlung Schupmann versammelt Arbeiten vieler wichtiger deutscher Autorenfotografinnen und -fotografen und aller nennenswerter künstlerischer Strömungen in Westdeutschland von 1945 bis 2000: „subjektive“ und inszenierte Fotografie, Arbeiten des Visualismus der 1980er und 90er Jahre, berührende Reportagefotografien und nüchterne Dokumentaraufnahmen sowie bedeutende Werke der Mode- und Objektfotografie.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum im Kulturspeicher Würzburg.

Der reich bebilderte Katalog zur Schau ist für 29 Euro an den Museumskassen erhältlich.

Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung
Thomas Anschütz, Dieter Appelt, Thomas Bachler, Bernd und Hilla Becher, Kilian Breier, Georg Eurich, Claudia Fährenkemper, Hubs Flöter, Hermann Försterling, Peter Fürst, Franziska von Gagern, Verena von Gagern, André Gelpke, F. C. Gundlach, Heinz Hajek-Halke, Ruth Hallensleben, Robert Häusser, Heinrich Heidersberger, Karl Martin Holzhäuser, Walde Huth, Gottfried Jäger, Arno Jansen, Peter Keetman, Thomas Kellner, Jaschi Klein, Barbara Klemm, Walter Lautenbacher, Siegfried Lauterwasser, Adolf Lazi, Charlotte March, Will McBride, Willi Moegle, Stefan Moses, Andreas Müller Pohle, Peter Neusser, Floris M. Neusüss, Detlef Orlopp, Hilmar Pabel, Rico Puhlmann, Regina Relang, Heinrich Riebesehl, Toni Schneiders, Wilhelm Schürmann, Otto Steinert, Wolf Strache, Walter Vogel, Horst Wackerbarth, Ludwig Windstosser

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Julia Ditsch
Damm 1
26135  Oldenburg
Telefon: +49 441 40570-434/406

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