Flora, 2017, Michael Ramsauer, © Michael Ramsauer, Stadtmuseum Oldenburg
© Michael Ramsauer, Stadtmuseum Oldenburg

Einladung zur Pressekonferenz


Liebe, Leid, Verrat, Macht – die antiken Mythen erzählen von den menschlichen Grundthemen und haben auch 2019 nichts an ihrer Aktualität verloren. Ob in der Psychoanalyse, der Literatur, in Filmen oder in aktuellen Serienproduktionen: Die Geschichten der ruhmvoll-tragischen Helden und der mächtigen Götter ziehen die Menschen bis heute in ihren Bann.

Vom 9. November 2019 bis zum 2. Februar 2020 entdeckt auch das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg die antiken Götter und Helden neu und rückt erstmals seinen Bestand an barocken Gemälden ins Zentrum einer Sonderausstellung. Im Fokus der Schau „Götter & Helden – Mythologische Malerei im Barock und heute, feat. Michael Ramsauer“ stehen barocke Meisterwerke, die sich mit dem antiken Mythenstoff auseinandersetzen. Eindrucksvoll und in virtuoser Intensität erwachen die alten Sagen zum Leben. Dabei versteht es die barocke Bildsprache, in ihrem Pathos, ihrem Illusionismus und ihrem effektvollen Spiel mit Licht, Schatten und Bewegung, unmittelbar Emotionen bei den Betrachtenden auszulösen.

Die Pressekonferenz zur Ausstellung findet  

  • am Donnerstag, den 7. November 2019,
  • um 11 Uhr
  • im Augusteum

statt. Der Künstler Michael Ramsauer wird anwesend sein. Gerne vermitteln wir Ihnen im Anschluss an die Konferenz einen Interview-Termin. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 6. November unter presse@landesmuseum-ol.de. Sollten Sie zur Pressekonferenz keine Zeit haben, arrangieren wir gerne einen individuellen Termin.

Die Alten Meister werden gemeinsam mit Arbeiten des Künstlers Michael Ramsauer präsentiert, der die antiken Geschichten immer wieder zum zentralen Thema seiner Gemälde macht. Barock und zeitgenössische Kunst treffen in der Ausstellung „Götter & Helden“ aufeinander, treten in einen Dialog und zeigen, welche Relevanz barocke Kunst und die antiken Mythen heute noch haben.

„Götter & Helden“ versammelt insgesamt rund 30 Gemälde aus dem Bestand des Landesmuseums sowie Leihgaben anderer Museen. Gezeigt werden unter anderem Werke von Peter Paul Rubens, Bartholomäus Spranger, Jan Steen, Gerard de Lairesse oder Alessandro Varotari. Hinzu kommen Werke auf Papier und wertvolle Buchausgaben aus dem 18. Jahrhundert. Eigens für die Ausstellung fertigte Michael Ramsauer eine Reihe neuer Arbeiten an, die ab November erstmals zu sehen sein werden.

Begleitet wird die Schau von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm aus Lesungen, Konzerten, Filmen, Diskussionsrunden und weiteren Veranstaltungen.
Die Ausstellung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Landessparkasse zu Oldenburg, die Stiftung Niedersachsen, die Kulturstiftung der Öffentlichen Oldenburg und die Oldenburgische Museumsgesellschaft.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Julia Ditsch
Damm 1
26135  Oldenburg
Telefon: +49 441 40570-434/406

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