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Radreisen: Niedersachsen baut Beliebtheit aus

Zwei Radfahrer stehen mit ihren Rädern vor einer Mühle und gucken sie sich an
© TMN/Nico Mußmann

Niedersächsische Regionen unter den ersten drei meistbefahrenen Radregionen

Laut der aktuellen ADFC-Radreiseanalyse kann Niedersachsen die Popularität bei Radurlaubern weiter steigern. So belegt das Bundesland derweil den zweiten Platz in allen Beliebtheitskategorien: Mit 20,2 Prozent unter den meistbefahrenen Bundesländern hinter Mecklenburg-Vorpommern beim Radfahren im Urlaub, und jeweils hinter Bayern mit 22,5 Prozent bei Radreisen mit drei und mehr Übernachtungen sowie 20,0 Prozent bei Radreisen mit ein bis zwei Übernachtungen.  

Zudem glänzen drei niedersächsische Regionen bei den meistbefahrenen Radregionen auf dem Treppchen: die niedersächsische Nordseeküste steht dabei an der Spitze, gefolgt von Ostfriesland auf Rang zwei und der Region Grafschaft Bentheim - Emsland - Osnabrücker Land auf Rang drei, den sie sich mit dem Reisegebiet Bodensee teilt. Bei den meistbefahrenen Radfernwegen in Deutschland übernimmt der Elberadweg nach 2020 erneut die Führung, gefolgt vom Weser-Radweg auf Rang zwei.

„Wir gratulieren allen niedersächsischen Akteuren zu diesem hervorragenden Ergebnis und möchten auch allen herzlich danken, die sich tagtäglich dafür engagieren. Die anhaltende Beliebtheit unserer Radfernwege sowie unserer Reiseregionen spiegelt die hohe Qualität des niedersächsischen Radtourismus wider“, erklärt Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen (TMN). „Radfahren zwischen Nordsee und Harz ist eine hervorragende Art, unsere abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaften zu erkunden. Gleichzeitig handelt es sich um eine sehr nachhaltige und klimafreundliche Art des Reisens. Insofern steckt darin unser großes Potential, sich im Wettbewerb auch zukünftig zu behaupten.“

Neue ADFC-RadReiseRegion: Kulturland Teufelsmoor

Neben der HeideRegion Uelzen ist nun auch das Kulturland Teufelsmoor als ADFC-RadReiseRegion zertifiziert. Das dortige Wegenetz umfasst insgesamt 640 Kilometer Länge und 13 Themenrouten, von denen elf im Rahmen der ADFC-Zertifizierung geprüft wurden. Dabei werden die vollständige Knotenpunktwegweisung, eine verkehrsarme Routenführung sowie die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr besonders hervorgehoben. Generell zeichnen sich ADFC-RadReiseRegionen durch ein herausragendes radtouristisches Angebot aus – sowohl im Hinblick auf Radtouren und die Qualität der Radwege-Infrastruktur als auch die Dichte von fahrradfreundlichen Unterkünften sowie den begleitenden Services wie beispielsweise Fahrradmietstationen.  

ADFC-Auszeichnungen und Qualitätssiegel

Darüber hinaus bietet Niedersachsen auch ausgezeichnete Radfernwege. So überzeugen beispielsweise die Artland-Rad-Tour im Osnabrücker Land mit drei Sternen, während der Weser-Radweg, die Grenzgängerroute Teuto Ems und die Friedensroute Münster-Osnabrück mit jeweils vier Sternen ausgezeichnet sind. Zusammen mit den beiden ADFC-RadReiseRegionen stehen alle Qualitätsauszeichnungen für hervorragende radtouristische Angebote und bieten Radreisenden eine Entscheidungshilfe für die richtige Wahl des passenden Radurlaubsziels.