Auf den „Lebenslinien Lastrup“ können Einheimische wie Gäste ab sofort mit dem Rad eintauchen in die Vergangenheit der Gemeinde und ihrer Bauerschaften. Bei den „Lebenslinien“ handelt es sich um fünf Radrouten unterschiedlicher Länge, entwickelt von Mitgliedern des Heimatvereins in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung. Katharina Kaiser und Johannes Knuck haben das Ergebnis jahrelanger Planung nun getestet, quasi von Amts wegen. Kaiser ist Sozialkoordinatorin in Lastrup und unter anderem Ansprechpartnerin für touristische Angelegenheiten. Johannes Knuck ist Abteilungsleiter Tourismus beim Verbund Oldenburger Münsterland und damit für die Vermarktung zuständig. Knuck ist gebürtiger Lastruper, Kaiser lebt seit 2019 in der Gemeinde, ein unterschiedlicher Blick also auf das neue Angebot.
„Ein recht buntes Völkchen“
Die kürzeste der fünf Routen ist der "Entdeckerpfad". Er führt durch Lastrup und ist mit einer Länge von knapp fünf Kilometern „eher ein ausgedehnter Spaziergang“, so Kaiser. Die "Nordrunde", die "Lastruper Sagenroute" und die "Flur- und Höfe-Tour" sind zwischen neun und gut 16 Kilometer lang und verbinden Lastrup mit den angrenzenden Bauerschaften. „Auf nach Norwegen" ist mit knapp 37 Kilometern die längste Route und erschließt den Süden und Osten der Gemeinde. An den fünf Routen liegen insgesamt 44 Info-Stationen. Start und Ziel sind frei wählbar, sagt Kaiser. „Man kann bei jeder Station einsteigen.“ Kaiser und Knuck entscheiden sich für einen Mix aus Route 1 und Route 5, sprich: Ortskern plus Norwegen. Die erste Station: Auf dem Brink, Lastrups älteste Siedlung auf einer Anhöhe am Ortsrand. Neben dem ehemaligen Spritzenhaus steht unter alten Ei
