Groß, knubbelig, nicht zu übersehen – und ganz besonders liebenswert: Die „Alltagsmenschen“ der Künstlerinnen Laura und Christel Lechner residieren seit 1996 in den schönsten Orten Europas – von Sylt bis Mykonos, von Montreux bis Amsterdam. Vom 30. März bis 31. Oktober 2026 wohnen die beliebten Skulpturen aus Beton in Bad Nenndorf – und sorgen sowohl in der Innenstadt als auch auf dem Veranstaltungsgelände der achten niedersächsischen Landesgartenschau für charmante Unterhaltung und lächelnde
Gesichter.
Mehr als 40 überlebensgroße Betonskulpturen sind an 13 Standorten zu entdecken: darunter am Haus Kassel, Hotel Hannover und Stadtbrunnen sowie verteilt im gesamten Kurpark von Bubikopfallee bis Sonnengarten.
Der Aufbau der verschiedenen Bad Nenndorfer Motivgruppen, bestehend aus Paaren, Gruppen und Einzelskulpturen nebst Hund, beginnt am Mittwoch, 25. März 2026 und wird ein paar Tage in Anspruch nehmen. Die Bad Nenndorfer:innen dürfen also gespannt sein auf die neuen Mitbürger:innen, die ihnen sicherlich innerhalb kürzester Zeit ans Herz wachsen werden.
Standorte der Installationen in Bad Nenndorf
Innenstadt, Haus Kassel – „Großes Paar“
Innenstadt, Hotel Hannover – „Putzfrauen“
Innenstadt, Stadtbrunnen – „Die Duscher“
Innenstadt – „Opas auf der Bank“
Landesgartenschau – „Parkgespräch“
Landesgartenschau – „Amerikanisches Paar“
Landesgartenschau, Bubikopfallee – „Ernst des Lebens“
Landesgartenschau, Liegehalle/Naturteich – „Paul, der Schwimmreifenmann“
Landesgartenschau – „Die Sitzenden“
Landesgartenschau, Sonnengarten – „Die Nonnen“
Landesgartenschau, Sonnengarten – „Die Liegende“
Landesgartenschau, Musikpavillon – „Mädelsabend“
Landesgartenschau, Fontänenfeld – Tischinstallation
Für weiterführende Informationen ist auf den Stahlplatten jeder Skulptur ein QR-Code angebracht. Zudem begleitet der Hashtag #AlltagsmenschenBadNenndorf die Ausstellung, die als Open-Air-Kunstgalerie den öffentlichen Raum belebt und Besuchende dazu einlädt,
alltägliche Szenen neu zu entdecken und bewusst wahrzunehmen.
Abbildung des „perfekt Unperfekten“ Die Kunst bestimmt seit jeher das Leben der Familie Lechner. In ihrem malerisch im Grünen gelegenen Atelier auf dem Lechnerhof in Witten skizzieren Laura Lechner und Christel Lechner ihre Ideen und Entwürfe rund um die Alltagsmenschen.
Bereits in den 1990er Jahren erschuf Christel Lechner mit „Herrn und Frau Bornemann“ die ersten Skulpturen aus Beton, denen sie in ihrem Alltag begegnet war. Bis heute ist für die Künstlerinnen der gelebte Alltag die Inspiration für ihre Alltagsmenschen aus Beton.
Dabei bilden Mutter und Tochter – begünstigt durch ihre unterschiedlichen Werdegänge – eine einzigartige Symbiose. Während Laura Lechner die Skulpturengruppen bildhaft konzeptioniert, erarbeitet Christel Lechner Vorstudien und modelliert die ersten Entwürfe. Über zwei
Jahrzehnte haben die Künstlerinnen ihre Technik imm
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„Alltagsmenschen“ ziehen in Bad Nenndorf ein
