Das neuntägige Kammermusikfestival Ende Juli findet bereits zum 81. Mal statt und steht in diesem Jahr im Zeichen von Joseph Haydn. Neben seiner Musik gibt es Querverbindungen zur Musik von Heute, zu Impressionismus und Romantik und zu Barockem, das Haydn inspiriert haben mag. Programme mit dem Hammerklavierpianisten Kristian Bezuidenhout sind ebenso zu hören wie das selten gespielte Baryton, Haydns Lieblingsinstrument, im Eröffnungskonzert mit dem vielseitigen Cellisten Giovanni Sollima. Till Brönner lässt sich von Haydns Werken zu Jazzimprovisationen inspirieren, Katharina Thalbach und Udo Samel spüren Haydn und seiner Zeit in zwei musikalisch-literarischen Abenden nach und das Kuss Quartett bringt Haydns "Die sieben letzten Worte" gepaart mit einer Uraufführung und mit Tanz auf die Bühne. Geigerin Antje Weithaas ist mit ihren langjährigen Triopartnern zu Gast und würdigt sowohl Haydn als auch Kurtág, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden ist. Neue-Musik-Spezialist Steffen Schleiermacher zollt Morton Feldman Tribut aus Anlass seines 100stem. An zwei Debüttagen präsentieren sich in mehreren Kurzkonzerten junge Nachwuchstalente: Preisgekrönte Streichquartette sowie Pianistinnen und Pianisten solo und im Duo mit Markus Becker und Igor Levit. Unter der Leitung von Gudrun Schröfel formiert sich jeden Morgen ein Laienchor, der am Ende der Woche ein Konzert gibt, und ein Kolloquium geht der Frage nach, inwieweit ein Festival ein nachhaltiger, sozialer Ort sein kann.
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81. Sommerliche Musiktage Hitzacker
