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35. Internationale Fredener Musiktage mit „Lasst uns tanzen (Let’s dance)“

© Marek Audirsch

31. Juli bis 9. August 2026 Sommerkonzerte in Freden (Leine), Alfeld, Wrisbergholzen und Gronau

Die 35. Saison der Internationalen Fredener Musiktage geht in die Beine! Unter dem Motto „Lasst uns tanzen“ werden die Sommerkonzerte zu einem Erlebnis für alle Sinne. Mit internationalen Ensembles und einem vielfältigen Programm, das klassische Meisterwerke der Kammermusik, lebendige Rhythmen und mitreißende
Tänze verspricht, starten die Fredener Musiktage am 31. Juli 2026 in ihre Jubiläumssaison. In den zehn Konzerten steht vom Tanz inspirierte Musik im
Mittelpunkt, aber auch Workshops, eine Ausstellung und eine Lesung sind geplant.

Utz Köster, Intendant des Festivals:
„In unserer Jubiläumssaison wollen wir feiern! Und widmen uns dem engen Zusammenspiel von Musik und Bewegung. Dieses Motto ermöglicht es uns, ganz
unterschiedliche, faszinierende Konzerterlebnisse auf die Bühnen zu bringen.“

In den Spielorten im niedersächsischen Leinebergland erklingen Walzer, kraftvolle afrikanische Rhythmen, authentischer Flamenco und leidenschaftlicher Tango. Das Publikum sieht u. a. Tanz zu Barockmusik von Johann Sebastian Bach und zeitgenössisches Ballett. Adrian Adlam, künstlerischer Leiter der Musiktage, lädt das
Publikum ein, „sich nicht nur von den Konzerten inspirieren zu lassen, sondern auch von den Ensembles, die allesamt höchste musikalische Ansprüche verfolgen.
Mehrmals kommen lohnt sich.“ Das Festivalthema verspreche mehr als nur Konzertbesuche: „Es wird ein Erlebnis für alle Sinne“, so die Festivalleiter.

Zehn Konzerte, sechs Spielstätten, vier Festivalorte – das Programm der
Jubiläumssaison
Das Eröffnungskonzert am 31. Juli in der Fredener Zehntscheune gestaltet das Salaputia Brass Quintett. Das renommierte Ensemble, dessen Musiker bei Spitzen-
Institutionen wie dem Konzerthausorchester und der Deutschen Oper Berlin, im Festspielorchester Bayreuth und dem Balthasar-Neumann-Ensemble spielen, wird
dabei in diesem Rahmen auch das Auftragswerk dieser Festival-Ausgabe erklingen lassen: „Gothic Dances“ von Kerry Turner. Hier schließt sich ein Kreis, denn der US-Amerikaner schrieb 1993 bereits das erste Auftragswerk für die Fredener Musiktage.
Das Stück „Ricochet“ wird seither international von zahlreichen Blechbläserquintetten aufgeführt – ein echter Dauerbrenner „made in Freden“.

Das Festivalensemble camerata freden präsentiert gleich drei Konzerte, die die tänzerische Kraft klassischer Musik auf einzigartige Weise widerspiegeln. Dabei
werden Werke von Franz Schubert, Antonin Dvořák und Georges Enescu ebenso auf dem Programm stehen, wie Walzer von Johann Strauß sowie Polkas von Bedřich Smetana. Ein Höhepunkt in dieser 35. Saison: Gemeinsam mit dem Hamburger Kammerballett führt das Festival-Ensemble am 4. August Igor Strawinskys
„Geschichte vom Soldaten“ auf. Den Part des Erzählers übernimmt der Schauspieler Heikko Deutschmann. Zuvor liest er aus dem Roman „Der Tänzer“, einem fiktionalen Roman des Autors Colum McCann über das Leben des legendären Balletttänzers Rudolf Nurejew.

Zu einem Wunschkonzert, wie es vor rund 350 Jahren in Londoner Pubs erklang, lädt das britische Barock-Ensemble Apollo’s Cabinet ein. Die Hits dieser Zeit und auch so manche derbe Ballade wird Tanzlust beim Publikum in der Fredener Zehntscheue wecken, versprechen die Festival-Macher schon heute.

Das Ensemble BachWerkVokal Salzburg gastiert mit zwei Tänzer:innen im Kirchenraum von St. Martin in Wrisbergholzen. Unter dem Titel „Bach tanzt“ zeigen
die Künstler:innen die Verschmelzung von Johann Sebastian Bachs sakraler Vokalmusik und zeitgenössischer Tanzkunst im Kirchenraum.

Geheimnisvolle Gitarrenklänge und Kastagnetten: Die Gronauer Lichtspiele werden am 6. August zu einem „Tablao“ – und damit zu einem jener andalusischen Lokale, die dem Flamenco eine Bühne geben. Die Musiker und Tänzerinnen präsentieren Tanz, Gesang, Gitarren, Kastagnetten und Perkussion in vollendeter Perfektion. Das Programm bietet eine feurige Mischung aus traditionellen und modernen Flamenco-Tänzen sowie klassischer Musik. Und noch weiter in den Süden geht es mit dem Nuevo Tango Quintet: Die hochkarätigen Musiker um den gefeierten französischen Akkordeonisten Félicien Brut bieten eine mitreißende Hommage an die leidenschaftliche, fesselnde Klangwelt des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla.

Neue künstlerische Bereiche zu entdecken, ist die Leidenschaft des „delian::quartetts“. Das Programm des Streichquartetts für die Fredener Musiktage ist eine Art „moderierte Revue“, bei der es mit Tanzstücken zunächst amüsant und unterhaltsam quer durch die Musikgeschichte geht – mit Werken von Haydn, Beethoven, Strauss und Weill. In der zweiten Hälfte des Konzerts, das von NDR Kultur übertragen wird, erlebt das Publikum die Zeit zwischen Renaissance und 20. Jahrhundert mit William Byrd und Erich Wolfgang Korngold dann im Handumdrehen noch einmal.

Workshops für alle
An drei Vormittagen während der Festivalzeit werden Trommelmeister Ibs Sallah, Mitglieder der „Tamala“-Band und die namibische Tänzerin Sellina afrikanische Tanzund Trommel-Workshops jeweils für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Gemeindesaal der Fredener Kirche St. Georg geben – bevor der Trommelmeister und seine musikalischen und tänzerischen Mitstreiter am 8. August in ihrem Konzert die Zehntscheune nach Westafrika verrücken.

Zehn Tage Kunstausstellung
Die Hauptspielstätte des Festivals, die Fredener Zehntscheune, wird während des gesamten Festivals wieder zu einer Galerie. Dieses Mal werden Zeichnungen der
luxemburgischen Künstlerin Rita Gierens zu sehen sein, die sich neben Acryl-Arbeiten und Akten auch dem Festival-Thema Tanz widmen. Die Vernissage mit einer
Einführung durch Dr. Gabriele Lohberg, der früheren Direktorin der Europäischen Kunstakademie Trier, findet am 1. August statt.

Tickets und Vorverkauf
Tickets für die Konzerte sind ab sofort im Festivalbüro (Öffnungszeiten: Mo 14.30-16.30 Uhr, Mi und Fr 9-11 Uhr), Am Schillerplatz 2, 31084 Freden (Leine), Tel. 05184-95 01 79, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online erhältlich.

Alle Informationen zu Konzerten und Musiker*innen unter www.fredener-musiktage.de