33. European Media Art Festival, © os-emaf2020-x
© os-emaf2020-x
22.04. - 26.04.2020

33. European Media Art Festival


European Media Art Festival (EMAF)

In der Medienkunst der Gegenwart spielt das „Ich“ eine prominente Rolle: Künstler*innen teilen Erlebtes mit, befragen ihre Identität, thematisieren als Autor*innen-Ich ihr Verhältnis zum Betriebssystem Kunst oder erforschen individuelle und kollektive Gesten des Widerstands sowie Formen der Selbstorganisation. Gleichzeitig werden auch die Betrachter*innen immer mehr als „Ich“ adressiert, werden herausgefordert, „immersiv“ die Grenzen des eigenen Körpers und Bewusstseins zu erweitern oder die eigene Perspektive und Körperlichkeit im Verhältnis zur Kunst zu erfahren. Dabei steht das „Ich“ erneut zur Disposition, da die technologische Durchdringung des Körpers seine Grenzen porös werden lässt.

Das EMAF betrachtet in seiner Ausstellung, dem thematischen Filmprogramm und den Talks, wie sich unsere Vorstellungen vom „Ich“ unter dem Einfluss digitaler Medien und den gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen der Spätmoderne verändern und fragt: Wer oder was kann überhaupt „Ich“ sagen, sich Gehör und Geltung verschaffen? Wieviel „Wir“ enthält das „Ich“? Und wieviel „Ich“ können „Wir“ uns heute noch erlauben?

Innerhalb dieser Fragestellungen werden die einzelnen Programmsektionen künstlerische Arbeiten versammeln und diskutieren, die die Narrative des „Ich“ spielerisch umkreisen, in emanzipatorisch-widerständigem Sinne umdeuten und nach seiner Kollektivität stiftenden, aktivierenden Rolle befragen. Gerahmt vom Festivalthema FIRST PERSON PLURAL nähern sich Ausstellung, thematisches Filmprogramm und Talks diesen Arbeiten aus verschiedenen Blickwinkeln, Methoden und Schwerpunkten und ziehen dabei gemeinsame Fäden zwischen den Programmteilen.

#ALTSTADT

Termine

Das Land Niedersachsen hat am Mittwoch, 11. März, verfügt, alle Veranstaltungen im Land mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis auf Weiteres abzusagen. Das gab die niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann am Vormittag bei einer Pressekonferenz in Hannover bekannt. Es werden zudem aber auch alle anderen Veranstaltungen überprüft, da laut ihren Angaben Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern nicht per se bedenkenlos sind. Ziel sei es, mit den Maßnahmen die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Damit folgt das Land den Empfehlungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Laut Landesgesundheitsamt schließt die Verfügung auch Theatervorstellungen und Versammlungen in Gaststätten mit ein. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus gibt das RKI unter: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html sowie das Land Niedersachsen unter: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

  • 22. April 2020 von 19:30 bis 23:59 Uhr
  • 23. April 2020 von 19:30 bis 23:59 Uhr
  • 24. April 2020 von 19:30 bis 23:59 Uhr
  • 25. April 2020 von 19:30 bis 23:59 Uhr
  • 26. April 2020 von 19:30 bis 23:59 Uhr

Die Informationen und Termine werden regelmäßig aktualisiert. Trotzdem können wir für die Richtigkeit der Daten keine Gewähr übernehmen. Wir empfehlen Ihnen, vor Ihrem Besuch über die Internetseite des Veranstalters oder telefonisch / per E-Mail den aktuellen Stand zu erfragen.

Veranstaltungsort

Kunsthalle Osnabrück
Hasemauer 1
49074 Osnabrück

Kontaktdaten

Kunsthalle Osnabrück

Anreise Planen

Planen Sie hier Ihre Anreise zu „Kunsthalle Osnabrück“ mit Google Maps.