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Zusatzkonzert mit Jan Cornelius wegen großer Nachfrage

Veranstaltungen, Kultur, Ostfriesland

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Leer. Die Karten für das Jubiläums-Konzert am Sonnabend, den 6. Januar (20 Uhr), waren schnell vergriffen, die Nachfrage war weiterhin groß - jetzt haben sich Liedermacher Jan Cornelius und seine musikalischen Mitstreiter sowie Heike und Peter Gerdes vom "Tatort Taraxacum" entschlossen, ein zweites Konzert zum Jahresauftakt anzubieten. Der neue Termin: Sonntag, 7. Januar, 16 Uhr.

Unter das Motto „Fahrt dör de Tied“, Reise durch die Zeit, stellt Jan Cornelius auch sein zweites plattdeutsches Konzert 2018 im „Tatort Taraxacum“. Begleitet wird er von seinen Dreeklang - Ensemblemitgliedern Christa Ehrig (Cello) und Klaus Hagemann (Gitarre).

„Fahrt dör de Tied“ ist eine Reise durch 40 Jahre „Platt auf Platten“. Im Jahre 1978 brachte Jan Cornelius – damals gemeinsam mit seinem Bruder Jürn – seine erste LP mit plattdeutschen Liedern heraus. Es folgten bis heute 18 weitere Veröffentlichungen mit weit mehr als 200 Titeln auf Tonträgern.

„Es fällt schwer, aus dem in den Jahren entstandenen Fundus 25 Lieder für ein Jubiläums-Konzertprogramm auszusuchen“, so der Liedermacher. „Alle Lieder sind einem ans Herz gewachsen, keines möchte man bevorzugen.“

Bei seiner Auswahl der Lieder greift Jan Cornelius nicht nur auf „alte Bekannte“ aus den vorherigen Konzerten zurück, sondern spielt auch selten live gehörte Stücke, die teilweise neu arrangiert wurden. Daneben werden noch einige neu entstandene Übertragungen gestellt, die sich nahtlos in Jan Cornelius‘ zeitlose musikalische Poesie einfügen.

Jan Cornelius ist ein „singender Erzähler“. Seine Lieder sind geprägt vom „platten Land”, ohne dabei platt zu sein. Sie schildern den Zauber, der seine ostfriesische Lebensinsel, die Landschaft des Nordens mit ihrem beruhigenden Einfluss auf ihn ausübt. Sie nehmen Bezug auf den Lauf der Zeit und den Fortgang des Lebens, beschreiben das Auf und Ab der Gezeiten und der Liebe, artikulieren seinen Traum von einer besseren Welt.

Jan Cornelius gehört nicht zu den Lauten im Lande. Zur Gitarre singend strahlt er Ruhe aus mit seinen Liedern. Nie einem aktuellen Trend nachjagend ist er seinen Wurzeln als Folkmusiker, seiner Linie als Chansonier und Liederlyriker treu geblieben. Ohne dabei altmodisch zu sein macht er seine - im wahrsten Sinne des Wortes – handwerkliche akustische Musik.

Eine große Rolle spielen dabei die Instrumentalisten seines Dreeklang-Ensembles.

Da ist zum einen Klaus Hagemann, dessen einfühlsames und filigranes Gitarrenspiel stilprägend ist, und zum anderen die von der klassischen Musik herkommende Cellistin Christa Ehrig, deren Klangmalerei sich harmonisch in die Zwiesprache der Gitarren einfügt, die aber auch immer wieder mit ungewöhnlichen Cellotönen zu überraschen weiß.

Karten gibt es ab sofort für 15,- Euro in der Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum“ in Leer, Rathausstraße 23, unter Tel. 0491 / 912 262 86 oder unter buchhandlung@tatort-taraxacum.de.