Kunstschätze des Mariendoms
Informationsblatt weist den Weg
Hildesheim,
02.09.2010
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Auch wenn der Mariendom bis zum 15. August 2014 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen bleibt, die Hildesheimerinnen und Hildesheimer sowie Gäste der Stadt müssen dennoch nicht auf seine prächtigen Kunstschätze verzichten. Die Bernwardtür, die Christussäule, der Heziloleuchter, das Taufbecken und der Epiphaniusschrein sind für die kommenden vier Jahre ausgelagert worden, um sie während der Sanierungszeit vor Beschädigungen zu schützen und weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit sowohl Touristen als auch Einwohner Hildesheims die temporären Ausstellungsorte der Kunstschätze des Mariendoms finden, gibt Hildesheim Marketing in Zusammenarbeit mit dem Bistum Hildesheim einen achtseitigen Informationsfolder heraus, der ihnen den Weg weist.
In dem Faltblatt „Die Kunstschätze des Hildesheimer Doms“ sind die vorübergehenden Ausstellungsorte der Bernwardtür, der Christussäule, des Heziloleuchters, des Taufbeckens und des Epiphaniusschreins mit den jeweiligen Öffnungszeiten genannt und, sofern sie in Hildesheim liegen, in einer kleinen Karte verzeichnet. Zudem stellt der Folder, der im Rahmen einer Kooperation von Hildesheim Marketing mit dem Bistum Hildesheim entstanden ist, die fünf Kunstschätze in Wort und Bild vor.
Wer die Kunstschätze des Mariendoms bereits kennt, dem bietet sich in den kommenden vier Jahren die Möglichkeit, sie in einer anderen Umgebung und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Auslagerung der Kunstschätze könnte ein Grund sein, die Sehenswürdigkeiten Hildesheims wieder einmal anzusteuern. Die Bernwardtür ist in einer eindrucksvollen und ansprechenden Installation im Roemer- und Pelizaeus-Museum untergebracht. Die aktuelle Ausstellungssituation ermöglicht es, die Tür mehr denn je in ihrem künstlerischen Kontext zu betrachten. Die Christussäule kehrt im Zuge der Domsanierung sogar an ihren ursprünglichen Standort in der St. Michaeliskirche zurück und ist damit nicht nur eine Leihgabe, sondern auch ein Zeichen der Ökumene und Zusammenarbeit beider Welterbekirchen. Der Heziloleuchter ist in der Kirche St. Godehard untergebracht, wo er mittig im Hauptschiff aufgehängt ist.
Doch nicht nur in Hildesheim können Besucherinnen und Besucher von der temporären Auslagerung der Kunstschätze des Mariendoms profitieren: Das Diözesanmuseum in Paderborn ist die vorübergehende Heimat des Epiphaniusschreins und im Berliner Bode-Museum können Gäste das Taufbecken besichtigen.
Der Informationsfolder „Die Kunstschätze des Hildesheimer Doms“ ist ab Mittwoch, 1. September, kostenfrei in der tourist-information im Tempelhaus erhältlich. Ausführliche Informationen zu den Kunstschätzen sowie zur Sanierung des Mariendoms sind im Internet unter www.domsanierung.de zu finden.
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Region: Niedersächsische Städte, Tourismusregion Hannover
Thema: Kultur, Museen & Ausstellungen
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