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Literaturfest Niedersachsen öffnet ungewöhnliche Raume

Erfolgreicher Start des Festivals in Hannover

Wanja Mues und Annett Renneberg begeisterten am Donnerstag, 7. September 2017 rund 360 Gäste bei der Eröffnung des 12. Literaturfestes Niedersachsen der VGH-Stiftung in Hannover.

Unter der Überschrift „Von Luftschlössern und Fabelwelten“ lasen die beiden Schauspieler Geschichten von Fantasie-Orten: Das Walfangschiff Pequod aus Herman Melvilles „Moby Dick“ tauchte vor den Besuchern auf, die Wohnung des ehemaligen Jura-Studenten Raskolnikows aus Fjodor Dostojewskis „Schuld und Sühne“ wurde erlebbar ebenso wie die einsame Karibik-Insel, auf der Daniel Dafoes Protagonist „Robinson Crusoe“ strandete. Die von Hauke Hückstädt ersonnene Collage begeisterte das Publikum ebenso wie die von Stephan Braun auf seinem Cello hervorgezauberten Töne.

Der Abend war Start für weitere Veranstaltungen, die sich bis zum 24. September 2017 unter der thematischen Überschrift „Raum“ virtuellen, geheimnisvollen, unendlichen und städtischen oder ländlichen Räumen in der Literatur widmen. Das Festival ist mit Schauspielern, und Autoren an 19 Orten in Niedersachsen zu Gast. Unter anderem lädt das Festival ins Wolfsburger Planetarium, wo Astronaut Gerhard Thiele und Birgitta Assheuer die Gäste in die unendlichen Weiten des Weltraums mitnehmen. In Lingen und Stade können Besucher mit Katrin Fröhlich, begleitet von Bajan-Spieler Jakob Neubauer, auf Raumexpedition gehen und in der Polizeiakademie Nienburg oder im Fort Kugelbake lesen Mathias Herrmann und Katharina Spiering eine spannende Collage von Heiko Postma zu geheimnisvollen Räumen.

Weitere Informationen unter: www.literaturfest-niedersachsen.de/lfn.