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Erlebniswelten - Harte Fakten


Das Reiseland Niedersachsen bietet viel Abwechslung in der Freizeitgestaltung. Ob Freizeitparks, Erlebniswelten, Tierparks, Zoos, Indoorwelten, Ferienparks, Erlebnis- und Wellnessbäder - Gäste und Besucher können aus rund 100 Einrichtungen auswählen. Hier ein kleiner Überblick:

  • Autostadt in Wolfsburg
  • phaeno in Wolfsburg
  • Heide-Park Resort in Soltau
  • Weltvogelpark Walsrode
  • Welt der Luftfahrt in Hannover
  • Und vieles mehr im Reiseland Niedersachsen...

Die Autostadt in Wolfsburg - Erlebnis- und Themenpark zum Thema Mobilität

"Menschen, Autos und was sie bewegt". Dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch die Autostadt und bildet den Ausgangspunkt für ihre Vision, die sie seit ihrer Eröffnung im Juni 2000 verfolgt. Eine Vision, die sich einem der zentralen Themen unseres Lebens widmet: der menschlichen Mobilität im physischen, virtuellen oder psychischen Sinne. Als Kommunikationsplattform des Volkswagen Konzerns macht die Autostadt dieses gesellschaftshistorische Thema durch Attraktionen und Veranstaltungen erlebbar.

Im ZeitHaus finden Besucher eine Sammlung historischer Meilensteine des Automobilbaus verschiedener Hersteller und in der KonzernWelt erhalten sie einen Einblick in automobiles Design und automobile Technik. Im Park der Autostadt präsentieren sich die Marken des Konzerns - Audi, Lamborghini, Seat, Škoda, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge - in sechs eigenen Pavillons.

Stolze Neuwagenbesitzer nehmen in der Lagunenlandschaft im international größten Automobil-Auslieferungszentrum ihr neues Auto in Empfang. Schülern präsentiert sich die Autostadt als spannender außerschulischer Lernort, an dem die Fragen unserer Mobilität auf unterschiedlichste Weise erforscht werden. Für immer mehr Menschen ist die Autostadt ein beliebtes Reiseziel geworden, an dem sie die Vielfältigkeit zeitgenössischer Kunst, Architektur und Landschaftsgestaltung ebenso genießen können wie ein ganzjährig breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, das Fünf-Sterne-Superior-Hotel The Ritz-Carlton, Wolfsburg, und die gastronomischen Welten von Mövenpick. Überraschende und außergewöhnliche saisonale Inszenierungen im Park begeistern das ganze Jahr über.

Die Movimentos Festwochen der Autostadt zählen zu den bedeutendsten Kunst- und Kulturfestivals Europas. Sie finden alljährlich im April und Mail statt und vereinen neben dem internationalen Tanz im denkmalgeschützten KraftWerk des Volkswagen Konzerns, Klassik-, Jazz- und Pop-Konzerte sowie szenische Lesungen, Gespräche und die Präsentationen der Movimentos Akademie zum abwechslungsreichen Festivalprogramm.

Der Volkswagen-Konzern hat rund 430 Millionen Euro investiert, um auf einem 25 Hektar großen Areal an seinem Stammsitz in Wolfsburg diese Kommunikationsplattform entstehen zu lassen. Das weltweit einzigartige, im Juni 2000 nach nur zwei Jahren Bauzeit eröffnete Zentrum ermöglichte bereits mehr als 20 Millionen Besuchern, modernste Technik und Erlebnisse rund um das Automobil in ganz neuer Form zu entdecken. Durchschnittlich kommen rund 2 Millionen Besucher pro Jahr in die Autostadt nach Wolfsburg (2008: 1.935.542). Am 25.02.2010 wurde der 20.000 Besucher gezählt.

 

Das phæno in Wolfsburg - Die Welt entdecken

Anfassen, Ausprobieren, Staunen, Spielen, Erkunden, Entdecken und vor allem: Den oft rätselhaften, naturwissenschaftlichen Phänomenen des Alltags in Eigeninitiative auf die Spur kommen. „Im phæno geht es ganz besonders darum, Spaß zu haben, neugierig zu werden und sein Wissen zu vertiefen. Wir geben im phæno bewusst keine Wege vor. Jeder Besucher bahnt sich seinen ganz eigenen Pfad durch unsere Experimentierlandschaft und sucht sich selbst seine Schwerpunkte“, beschreibt Dr. Wolfgang Guthardt, Initiator des Projektes und phæno-Direktor das Konzept.

Auf einer über 9.000 qm großen Aktionsfläche haben Besucher vielfältige Möglichkeiten, die faszinierende Welt der Wissenschaft zu er-forschen. An 300 Experimenten lassen sich reale Phänomene bestaunen und erklären. Die interaktiven Stationen wurden in neun verschiedenen Ländern speziell für phæno gebaut, einige gibt es nur in Wolfsburg. Joe Ansel, einer der Köpfe der amerikanischen Science-Center-Bewegung, hatte im phæno die Funktion des Kurators, stellte die Exponate zusammen und entwarf sie teilweise selbst.

Über 300 interaktive Stationen, die Herzstücke des phæno, laden ein, naturwissenschaftliche Phänomene zu entdecken. Die Besucher greifen dabei selbst in den Versuchsablauf ein und beeinflussen den Ausgang der Experimente. Jeder erfährt somit sein persönliches „Aha“ -Erlebnis. Vorgeschriebene Wege gibt es nicht, die Laufrichtung bestimmt sich durch die Neugierde der Besucher. Die Wege führen durch interessante Themenfelder wie Kunst und Naturschauspiel, Licht und Wahrnehmung, Klima, Geologie, Biologie und Mensch, Akustik, Mathematik, Elektrizität und Magnetismus.

Experimente im phæno
Feuertornado: Der größte (künstliche) Feuertornado Europas wird mehrmals täglich von einer „phænowoman“ oder einem „phænoman“ gezündet. Seine Flamme schießt eindrucksvoll etwa sechs Meter in die Höhe.
Mind Ball: Allein durch Hirnströme soll der kleine Ball ins gegnerische Tor bewegt werden. Wie das funktioniert? Ohne große Anstrengung: Hier gewinnt der entspanntere Spieler.
Fliegender Teppich: Im phæno gibt es ihn wirklich! Beinahe völlig reibungsfrei gleiten die Besucher auf einem Orientteppich über ein Luftpolster.
DNS-Ausfällung: Unter der Schritt-für-Schritt-Anleitung eines Computers wird hier jeder zum Molekularbiologen: Mit Handschuhen, chemischen Substanzen und Pipetten hantieren – und am Ende schwappt die Erbsubstanz, das Material aus dem die Gene sind, im Reagenzglas.
Hexenhaus: Der Besucher sitzt ganz still und fühlt sich doch wie bei einer Achterbahnfahrt. Eine tolle Sinnestäuschung, bei der oben zu unten und unten zu oben wird.
Gefrorener Schatten: Der eigene Schatten wird auf eine Wand gebannt – wie gefroren bleibt er einige Minuten sichtbar. Hier kann– im besten Wortsinne – über den eigenen Schatten gesprungen werden!
Kleiner gelber Stuhl: Sechs geometrische Formen bewegen sich aufeinander zu und formen einen kleinen gelben Stuhl. Die Bewegungen scheinen dabei schneller zu werden, doch wird der Besucher hier optisch getäuscht: Die Geschwindigkeit der Bewegungen bleibt gleich!
Plasmakugel: Ist das Berühren von Blitzen gefährlich? Wenn der Entdecker seine Hand auf die Plasmakugel legt, ziehen seine Finger einen Faden aus leuchtendem Plasma an. Ein schönes Farbspiel und völlig ungefährlich!
Verrückter Salon: Einmal betreten verlieren Schwerkraft und Gleichgewicht an Bedeutung. Was aufrecht ist, scheint schräg zu sein; was schräg ist, scheint gerade. Und warum rollt der Ball aufwärts?

Auf drei Ebenen des Bauwerks befinden sich Räume für Events sowie zwei Restaurants. Und Phänomene zum Mitnehmen gibt es im „Su-permarkt des Wissens“ – dem phæno-Shop. Verschiedene Artikel ge-ben Einblicke in die Welt der Wissenschaften. Beeindruckend ist auch die Architektur des phæno. Die mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnete Londoner Architektin Zaha Hadid ent-warf das Gebäude, welches in Wolfsburg die wohl größte begehbare Skulptur Deutschlands darstellt. Direkt am ICE-Bahnhof, gegenüber dem Volkswagen-Werk und der Autostadt, thront der beeindruckende Baukörper, von Kegelfüßen getragen, hoch über der Straße. Im Innern, in sieben Metern Höhe, entfaltet sich ein bauliches Abenteuerland aus Kratern, Höhlen, Terrassen und Plateaus. Der avantgardistische Bau verlangte neuartige Baustoffe, wie „Selbstverdichtenden Beton“, der in der für das phæno benötigten Größenordnung in Deutschland zuvor noch nie verbaut wurde.

Das Science-Center phæno ist eine Initiative der Stadt Wolfsburg. Vom Konzeptbeschluss im Jahr 1999 bis zur Eröffnung am 25. November 2005 investierte die Stadt 79 Millionen Euro in das Projekt. phæno-Partner im Sinne einer Public Private Partnership sind die Volkswagen AG, die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, die Wolfsburg AG und das Niedersächsische Kultusministerium

phaeno Pressemappe 2011 (370 kB)


 

Das Heide-Park Resort – Norddeutschlands größter Erlebnispark

Mit 120 Stundenkilometern auf Colossos, einer der größten Holzachterbahnen der Welt abwärts sausen oder die wagemutigen Abenteuer der Piraten auf der Seebühne miterleben. Der Heide-Park bietet unzählige Möglichkeiten, einen erlebnisreichen Tag mit der ganzen Familie zu verbringen – und das inmitten einer wunderschönen 850.000 Quadratmeter großen Parklandschaft. Die malerische Grünanlage umfasst im Frühjahr gut 45.000 Pflanzen und verwandelt sich im Sommer in ein einziges farbenfrohes Blütenmeer aus rund 50.000 Blumen, das dem Parkbesuch ein ganz besonderes Ambiente verleiht.

Frei nach Abenteuerlust, Alter und Nervenkitzel-Bereitschaft wählt jeder Besucher von Norddeutschlands größtem Familienpark selbst sein individuelles Erlebnis aus 50 Attraktionen und Shows. Die über 40 Fahrgeschäfte bieten Unterhaltung von ruhig und gemütlich bis temporeich und atemberaubend. Im freien Fall geht es beispielsweise mit Scream, dem höchsten Gyro-Drop Tower der Welt, blitzschnell in die Tiefe. In der Hänge-Loopingbahn Limit erlebt der Freizeitparkfan die Welt kopfüber, und mit der Schweizer Bobbahn rauschen die Parkbesucher pfeilschnell durch einen stählernen Eiskanal oder sie schaukeln beim Mountain-Rafting durch einen reißenden Gebirgsfluss.
Großer Beliebtheit erfreut sich auch das im Mai 2005 eröffnete Heide-Park Holiday Camp, direkt am Park in idyllischer Waldlage gelegen. 81 bunte, zweckmäßig eingerichtete und beheizbare Holzhäuser mit 158 Wohneinheiten und insgesamt 536 Betten bieten eine preiswerte Übernachtung in gemütlicher Atmosphäre.

Am 29. Juni 2007 schrieb der Heide-Park mit der Eröffnung des ersten Themenhotels in Norddeutschland erneut Firmengeschichte. Das 4-Sterne-Hotel Port Royal ist eine einzigartige Piratenburg, die vor allem Familien, aber auch Tagungsgäste und Erlebnisreisende mit einem ganz besonderen Angebot anspricht: Die Schatzinsel unter den Erlebnishotels bietet ihren Gästen 166 thematisierte familienfreundliche Zimmer, das Buffetrestaurant „La Tortuga“ für Frühstück, Businesslunch und Abendessen sowie die thematisierte Piraten-Bar „Captain Hook“ und ein kleines à la carte- Restaurant.

In den Saisonen 2010 und 2011 übernahmen die Piraten das Kommando im Heide-Park Resort mit der Bucht der Totenkopfpiraten sowie der Krake, welche nach Kolossos die zweitgrößte Attraktion im Heide-Park ist.

 

Weltvogelpark Walsrode – die ganze Welt der Vögel in einem Park erleben

Der Weltvogelpark Walsrode im Herzen der Lüneburger Heide ist der größte und vielseitigste Vogelpark der Welt. In einer 24 Hektar großen Park- und Gartenlandschaft können Besucher 4.000 Vögel in 650 Arten in unterschiedlichen Lebensräumen und Anlagen erleben. Mit seinem über 40-jährigen Engagement im weltweiten Vogel- und Artenschutz ist der Park Vorreiter und Weltreferenz.

Erlebnis-Anlagen und Themenwelten sowie zahlreiche artgerechte Gehege und Volieren ermöglichen den Besuchern vielfältige Berührungspunkte und Erlebnisse mit der Welt der Vögel. So ist es zum Beispiel möglich, in der Freiflughalle selbst Vögel zu füttern oder im Park Pinguine zu streicheln und handzahmen Vögeln auf den Armen der Weltvogelpark-Ranger ganz nahe zu kommen – das dreht die Perspektive auf die Tierwelt und führt dazu, dass die Menschen den Weltvogelpark verändert verlassen. In der 2.700 Quadratmeter großen klimatisierten Tropenhalle wird die exotische Vogel- und Pflanzenwelt sowie die Kultur eines der artenreichsten Vogelgebiete der Welt direkt erlebbar: die indonesische Inselwelt. Weiterer zentraler Anziehungspunkt ist die Freiflughalle, in der Besucher einheimische oder seltene exotische Vögel in mit Wasserfällen, Teichen und einer Strand- und Dünenlandschaft natürlich gestalteten Lebensräumen entdecken können.

Die Vielfalt und Großzügigkeit der Park- und Gartenanlagen des Weltvogelparks Walsrode ist traditionell der zweite zentrale Anziehungspunkt für die Besucher. 2,3 Millionen Frühlingsblüher tauchen den Weltvogelpark zu Beginn der Saison in eine bunte Farbpalette von sonnenggelb bis hin zu dunkellila. Die unzähligen Arten der Gartenpracht sorgen im Wechsel der Jahreszeiten für immer neue Eindrücke und laden zum Flanieren und Bestaunen der Pflanzen und Blüten ein.

 

Welt der Luftfahrt - Experimente, Exponate, Erstaunliches auf 2.000 Quadratmeter

Mit der Welt der Luftfahrt am Hannover Airport ist eine Erlebnisausstellung der besonderen Art rund um das Thema Fliegen. Hier werden die Faszination der Fliegerei und die unterschiedlichsten Facetten der Luftfahrt gezeigt. Von der Geschichte der ersten Flugversuche und den Visionen der frühen Flugpioniere bis hin zu interaktiven Exponaten können den Geheimnissen des Fliegens auf die Spur gegangen werden. Auf der Aussichtsterrasse, die Bestandteil der Welt der Luftfahrt ist, kann ein exklusiver Blick hinter die Kulissen des Flughafens geworfen werden.

Das Top-Exponat und Herzstück der „Welt der Luftfahrt“ begeistert Kinder, Eltern, Hobby- und Berufspiloten gleichermaßen: Der Flugsimulator eines A 320, aufgespielt auf eine zwei Meter hohe und 6,5 Meter lange 135° Projektionswand, mit Cockpit und allen Instrumente kann nach Voranmeldung mitgebucht werden.

Im Fliegenden Klassenzimmer heißt es Lernen in Flugzeugatmosphäre. Schulklassen erhalten nach vorheriger Buchung vor dem Ausstellungsbesuch eine Einführung im Flugzeug-Klassenraum. Darüber hinaus kann dieses Klassenzimmer von Lehrern für eigene Workshops und Schulunterricht gebucht werden.

 

Und viel mehr im Reiseland Niedersachsen...

Niedersachsen bietet noch viele weitere beliebte Erlebniswelten. In den zahlreichen Tierparks und Zoos können große, kleine, seltene und beliebte Tiere beobachtet werden. Die Einrichtungen achten drauf, dass die Haltung artgerecht ist. Viele beteiligen sich an den internationalen Zuchtprogrammen von vor dem Aussterben bedrohten Tierarten. Vom großen Erlebnis-Zoo in Hannover bis zu kleineren Einrichtungen wie die Seehundstation Norden-Norddeich, das Otter-Zentrum Hankensbüttel, die Schlangenfarm Schladen und die Schmetterlingsfarm Steinhunde.

Noch mehr Spaß und Spannung im Reiseland Niedersachsen bieten zum Beispiel das Höhlenerlebniszentrum Iberger Tropfsteinhöhle bei Bad Grund im Harz, der Serengeti-Park in Hodenhagen, die Skihalle Snow Dome in Bispingen oder im Osnabrücker Land "Museum und Park Kalkriese" zur antiken Varusschlacht.


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