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Gifhorn

Gifhorn ist bekannt als „Mühlenstadt“: Als bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit Gifhorns entstand in den letzten 20 Jahren das Internationale Mühlen-Freilichtmuseum. Mit seinen 16 Mühlen aus aller Herren Länder ist es die größte Attraktion der Südheide Gifhorn in der Lüneburger Heide.

Gifhorn ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises und liegt im Osten des Landes Niedersachsen. Sie zählt rund 42.000 Einwohner und liegt 20 Kilometer nördlich von Braunschweig und 15 Kilometer westlich von Wolfsburg im Mündungswinkel der Flüsse Ise und Aller. Bekannt ist Gifhorn neben dem Mühlenmuseum auch für seine von Fachwerkhäusern geprägte Altstadt. 

Wirtschaft

Die Industrialisierung begann in Gifhorn mit Torfgewinnung, zwei Zichorienfabriken (Zichorien=Kaffeeersatz) und einer Ziegelei. Wirtschaftlich erfolgreich waren aber nur die Glashütte und eine Konservenfabrik. Heute sind die größten Arbeitgeber der Stadt die IAV GmbH (Ingenieur-Dienstleister für die Automobilindustrie) und einige Automobilzulieferer wie zum Beispiel Continental Teves, ArvinMeritor und die Rücker AG. Der Großteil der berufstätigen Gifhorner arbeitet allerdings außerhalb der Stadt. 

Politik/Wappen

Der Rat der Stadt Gifhorn besteht aus 34 Sitzen. Die drei stärksten Fraktionen sind CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Amtierender Bürgermeister ist Matthias Nerlich von der CDU.

Im Wappen der Stadt steht ein goldener Löwe auf einem Roten Horn auf blauem Grund. Bei dem Löwen handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Lüneburgischen, da Gifhorn zeitweise zum Fürstentum Lüneburg gehörte. Das Horn ist eine Anspielung auf den Ortsnamen. 

Berühmt

Gifhorn ist die Geburtsstadt von Anna Montanaro (Musical-Sängerin). Berühmt ist die Stadt Gifhorn auch für ihr Schützenfest. Die älteste Liste der Schützenkönige stammt aus dem Jahr 1706. Es wird jährlich in der Woche des 18. Juni gefeiert – in Erinnerung an die Schlacht bei Waterloo - fast alle Gifhorner wurden damals zur Armee eingezogen.
Gifhorn wurde in der Vergangenheit oft als „Zickenstadt“ bezeichnet. Dieser Ausdruck stammt aus Zeiten, in denen die Ziege die Kuh des kleinen Mannes war. In Gifhorn gab es eine Menge dieser Tiere. Das Stadtmarketing kommunizierte den Ausspruch positiv und entwarf sogar ein passendes Logo, was aber mittlerweile durch das Mühlen-Logo abgelöst wurde.

http://www.gifhorn.de/index.php