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Von Plastiken bis Malereien

Dornumer Kunsttage

Die Begegnung mit Meschen in ihrer Vielfalt steht für die Malerin Marion Meinberg im Vordergrund ihrer Kunst., © Kunst- & Kulturfreunde Dornum und Umgebung e. V.
Die Begegnung mit Meschen in ihrer Vielfalt steht für die Malerin Marion Meinberg im Vordergrund ihrer Kunst. © Kunst- & Kulturfreunde Dornum und Umgebung e. V.
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Kunstliebhaber haben sich den Termin bestimmt schon dick im Kalender eingetragen: Vom 13. Juli bis 4. August finden in Dornum wieder die Kunsttage statt. Das Wasserschloss verwandelt sich dafür erneut in eine große Kunstgalerie. 12 Künstlerinnen und Künstler wurden vom Kunstverein aus über 200 Bewerbungen ausgewählt. Neben Malereien werden im Schloss Fotografien, Plastiken, Skulpturen und Objekte zu sehen sein.

Ein Großteil der Künstler kommt aus dem norddeutschen Raum, wie zum Beispiel Dorota Albers, die gebürtig aus Polen stammt und heute als freischaffende Künstlerin in Apensen bei Hamburg arbeitet. Wenn Dorota Albers Porzellan in die Hand nimmt, entstehen daraus spielerisch-experimentelle Kunstwerke, die sie gerne mit anderen Materialien wie Kunststoffe, Draht, Drahtgewebe, Holz und Farbe verknüpft.

Sarah Hillebrecht kommt aus Bremen und arbeitet ebenfalls überwiegend plastisch. Sie ist ausgebildete Holzbildhauerin. „Holz ist mein Lieblingsmaterial. Es ist inspirierend, voller Kraft und Energie“, beschreibt Hillebrecht, die national und international schon an etlichen Kunstausstellungen, Kunststipendien, Symposien und Wettbewerben teilgenommen hat, ihre Vorliebe für das Material. Ihr Weg zur fertigen Skulptur ist intuitiv, nicht immer unbedingt absichtsvoll.

Auch bei dem Bildhauer Johann Behrends entstehen aus Holz intuitiv gesuchte Formen, die er später durch spezielle Farbgebung weiter konturiert. Der aus Norden in Ostfriesland stammende Künstler arbeitet in Bremen. Seine teils übermenschengroßen Holzskulpturen bilden einen Schwerpunkt in seiner künstlerischen Arbeit.

Marion Meinberg hingegen malt was sie bewegt. Seit 1992 ist sie freischaffende bildende Kunstmalerin in Hamburg. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Humor und Ernst, zwischen Fantasie und Erlebtem. „Die Begegnung mit Menschen in ihrer Vielfalt berührt mich und ist das Hauptthema in meiner Kunst. Ich erarbeite mir meine Bilder aus mehreren Farbschichten. Tiefere Schichten sowie Strukturen und Motive lege ich in unterschiedlichen Schritten frei, mal großzügig – oder auch nur einzelne Teile davon“, beschreibt die Künstlerin ihre Werke.

Persönlich ins Gespräch kommen kann man mit den Künstlern während der Vernissage der Kunsttage am 13. Juli um 15:30 Uhr im Rittersaal des Dornumer Schlosses. Auch die weiteren acht Künstler werden dann anwesend sein: Jürgen Friede aus Wedemark (Objekt/Plastik) , Timo Hoheisel aus Dettum (Objekt), Kristina Kanders aus Köln (Malerei), Katharina Kühne aus Braunschweig (Malerei/Objekt), Petra Lehnhardt-Olm (Fotografie) und Mayumi Okabayashi (Malerei/Tusche) aus Berlin,  Jikkemien Ligteringen aus Kirchzarten (Malerei) und Georgia Wilhelm aus Offenbach (Malerei).

Dass das hochkarätige Kulturevent stattfinden kann, verdankt der Dornumer Kunst- und Kulturverein  vor allem auch den  tatkräftigen Förderern, Spendern und Helfern  der Kunsttage, der VR Stiftung, der Ostfriesischen Landschaft, der HYPO Kulturstiftung, der EWE Stiftung, dem Yachtclub Accumersiel e.V., der Firma GASSCO, den Soroptimisten International Deutschland, der Raiffeisen-Volksbank Fresena eG, der Windpark-Georgshof II GmbH & Co. KG  und der Schloss Dornum GmbH & Co. KG.