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2016 schließt mit Besucherplus ab

THEATER AM MEER Erfolg mit vier Niederdeutschen Erstaufführungen

Veranstaltungen, Kultur, Ostfriesland

„Lifting oder ut oolt mookt jung“ © O. Preuschoff.jpg
„Lifting oder ut oolt mookt jung“ © O. Preuschoff.jpg
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WILHELMSHAVEN - Das Jahr 2016 war für das Theater am Meer, dem Amateurensemble im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße, wiederum sehr erfolgreich. Mit 7.344 Besuchern kamen rund 4,9 % oder 341 Besucher mehr in das 99 Plätze anbietende Theater. Die sechs Produktionen des Jahres 2016 wurden insgesamt 80-mal gespielt und damit schlagen 6 Vorstellungen mehr zu Buche gegenüber 74 im Jahr zuvor.

„Wir freuen uns sehr“, resümierten die Theaterleiter Marion Zomerland & Arnold Preuß, „dass wir auch im siebten Jahr unseres Neustarts als Privattheater konstante Besucherzahlen vorweisen können“. „Der Kostenaufwand des Theaterbetriebs ist immens hoch und da wir ausschließlich von unseren Einspielergebnissen und gelegentlichem Sponsoring leben, ist der persönliche Einsatz, den die ehrenamtlich tätigen Mitglieder leisten, gar nicht hoch genug zu bewerten“, sagt Schatzmeister Wolfgang Watty.

„Das treue Abonnementspublikum und die fast gleiche Zahl der freien Kartenverkäufe auf der einen Seite, sowie die engagierten Frauen und Männer auf der Bühne oder neben und hinter den Kulissen im Servicebereich, sind unsere Garanten dafür, dass wir ein so engagiertes niederdeutsches Theaterangebot einschließlich einer bühneneigenen Theaterschule für junge Menschen ab 8 Jahren vorhalten können“, sagen Zomerland und Preuß.

Dennoch sei der Betrieb des ‚Theater am Meer‘ beileibe kein Selbstläufer, sagt Marion Zomerland. Der von uns sehr bewusst zusammengestellte Spielplan, berücksichtige Stücke, die den Zeitgeist widerspiegelten, lasse aber gleichzeitig auch die klassischen Stücke des Niederdeutschen Volkstheaters nicht aus. Arnold Preuß fügt an, dass unser Spielplan überwiegend unterhaltenden Charakter habe und das sei gut so, denn gerade die niederdeutsche Sprache sei bestens dafür geeignet, gesellschaftlich relevante Themen komödiantisch zu verpacken.

Das Angebot des Jahres 2016 begann mit zwei zusätzlichen Vorstellungen des Krimi-Klassikers „Fro Pieper läävt gefährlich“, bevor die humorige Wiederbegegnung mit dem schalkhaften Stück „Laat us Lögen vertellen“ von Alfonso Paso für fröhliche Stunden sorgte. Danach zeigte das Theater mit der Niederdeutschen Erstaufführung (NDE) von Eric-Emmanuel Schmitts „Lüttje Eheverbreken“, dass es auch ganz andere Themen fesselnd auf die Bühne bringen kann. Das spannende, von Elke Münch inszenierte Ehedrama sorgte mit seinem wechselseitigen Spannungsbogen mehrfache für Gänsehaut im Publikum.

Bevor es in die Sommerpause ging, zeigte die bühneneigene Theaterschule mit der NDE von Astrid Lindgrens „Ronja Röverdochter“ das sehr vorzeigbare Ergebnis der zweijährigen Schulung mit Theaterpädagogin Dzenet Hodza.

Nach der Sommerpause feierte Nina Arena ihr Regiedebüt an der Jade. Sie inszenierte die stimmige und unterhaltsame NDE der Komödie „Hauptsaak gesund!“ von Jens Hajek und Claudia van Veen. Als vierte NDE in Folge kam die Komödie „Lifting oder ut oolt mookt jung!“ von Pierre Chesnot als Jahresabschluss auf die Bühne. Diese Produktion war die mit 20 Vorstellungen und einer nahezu 95-prozentigen Auslastung die besuchermäßig erfolgreichste des gerade abgelaufenen Jahres.

Am Sonnabend, dem 21. Januar 2017, geht dann die erste Premiere des Jahres 2017 über die Bühne. Sie bringt ein Wiedersehen mit dem Klassiker „Keen Utkamen mit’t Inkamen“ von Altmeister Fritz Wempner in der Regie von Elke Münch.


Arnold Preuß
Am Fort Schaar 5 | 26389 Wilhelmshaven
T +49 4421 84477 oder + 49 4421 370 95 18
M +49 172 6900849
E-Mail post@arnold-preuss.de
Internet arnold-preuss.de

Bildinformation:
„Lifting oder ut oolt mookt jung“ war der Besucherrenner des abgelaufenen Jahres im Theater am Meer. Auf dem Foto das Ensemble (v.r.n.l.: Jendrik Marschner, Svenja Eilers, Walter Bleckwedel, Heidi Strowik, Christel Dörnath, Arnold Preuß und Dagmar Wehrmann) – Foto: Theater am Meer, O. Preuschoff